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Hinter dem von A. Kasch gestalteten Gehäuse mit Schnitzereien (Hl. Caecilia und König David mit Harfe)
verbirgt sich das Orgelwerk mit etwa 2000 Pfeifen und 36 Registern, verteilt auf 2 Manuale und
Pedal.
Die Orgel wurde gebaut nach dem damals gängigen romantischen Klangideal. Mehrmalige Umbauten im Laufe
der Zeit (u.a. Veränderungen an der Disposition) konnten die Nachteile der pneumatischen Traktur nicht
verbessern. Bis heute bereitet vor allem eine extreme Verzögerung auf dem 2. Manual jedem Organisten große
Probleme; die tiefe Stimmung macht ein Zusammenspiel mit anderen Instrumenten leider nur schwer möglich.
Der technische Zustand erfordert dringend eine Generalüberholung.
Dennoch tut die Orgel nach wie vor ihren Dienst in Gottesdiensten und Konzerten.
Disposition:
Manual I (C-f '''):
Principal 16'
Principal 8'
Nachthorn 2'
Stentorflöte 8'
Flûte 8'
Gedackt 8'
Gemshorn 8'
Trompete 8'
Terz 1 3/5'
Mixtur 4fach
Oktave 2'
Quint 2 2/3'
Oktave 4'
Rohrflöte 4'
Manual II (C-f '''):
Aeoline 8'
Spitzflöte 8'
Concertflöte 8'
Traversflöte 4'
Dolkan 4'
Principal 8'
Bordun 16'
Picolo 2'
Quint 1 1/3'
Sifflöte 1'
Rohrflöte 8'
Mixtur 2-3fach
Vox hum. 8'
Tremolo (für Vox hum.)
Pedal (C-f '):
Subbass 16'
Gedackt 8'
Principal 16'
Oktave 8'
Oktave 4'
Oktav 2'
Quintbass 2 2/3' und 1 1/3'
Quintbass 10 2/3'
Posaune 16'
Spielhilfen:
Walze
3 freie Vorbereitungen
Feststell-Schweller
für Manual II
Feststell-Schweller
für Vox humana
Koppeln II/I, I/Ped., II/Ped.